3. Juni 2016

1# Autoreninterview "AM - Petra Teske"




Huhuuu *winke winke* meine Lieben :)

Es geht wieder loooos :) Der AutorenMonat mit Petra startet :) Okay, ich geb zu - Uhrzeittechnisch etwas später als geplant, aber ihr kennt das ja, manchmal funkt das Leben abseits der Tastatur dazwischen ;) Aber nun darf ich ganz offiziell verkünden ... Herzlich Willkommen zum 1# Beitrag im AutorenMonat Juni 2016 mit Petra Teske inkl. tollem Gewinnspiel ♥ Hihii ... Wer mein Projekt AutorenMonat schon kennt, weiß natürlich, was nun im ersten Beitrag kommt :) Ich habe Petra für eine "kleine" Vorstellung zum Interview geladen :) Also ... Auf gehts :) ♥ Viel Spaß :)





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Und hier ist sie - Petra Teske



Bisher veröffentlicht:

* Blut um Mitternacht 1
* Blut um Mitternacht 2 - Sternenuntergang
* Blut um Mitternacht 3 - Sternenaufgang
   (letzter Band)
* Blut um Mitternacht Novelle - Der Vampir
   Leroy de Montegarde
* Stonehenge: Tür der Götter 1 - Avalon
* Die Geisterclique von St. Josephine (Einzelband)








DAS INTERVIEW...


Lina:
Huhuuu Petra :) Ich freue mich mega, dass du bei meinem Projekt AutorenMonat mit dabei bist ♥ Vorallem weil sich das ja jetzt so kurzfristig ergeben hat :) Wir zwei kennen uns schon eine ganze Weile, aber da meine Leser dich eventuell noch nicht kennen ... Magst du dich ihnen kurz selbst vorstellen?

Petra:
Hallo Lina :) Ich freue mich riesig, dass ich nun selbst einmal bei deinem AutorenMonat mitmachen darf. Das ist wirklich eine Ehre für mich, da ich ein großer Fan von deinem Blog und natürlich auch dir selbst bin. Dann stelle ich mich einmal kurz vor, damit auch deine Leser wissen, mit wem sie es hier diesen Monat eigentlich zu tun bekommen. Mein Name ist Petra Teske ist bin charmante 38 Jahre jung und Mutter von vier ganz bezaubernden Kindern. Ich bin gelernte Bibliotheksassistentin, arbeite aber zurzeit nicht in diesem Beruf, weil ich aufgrund der Kinder im Sonderurlaub bin. In ein paar Jahren werde ich aber wieder in meine geliebte Bücherei zurückkehren. Momentan bin ich als freiberufliche Autorin tätig und gebe Kurse im Bereich der Familienbildung.

Lina:
Ach Petra *rot werd* :) Sag mal, wann und wodurch hast du überhaupt deine Leidenschaft für das Schreiben entdeckt?

Petra:
Meine Freude am Schreiben erwachte bereits in der Grundschulzeit. Ich habe schon immer sehr gerne gelesen und mir Geschichten ausgedacht. Leider stand ich mit meiner Begeisterung für das geschriebene Wort ziemlich allein da und Bücher zählten in meiner Familie eher zu den Raritäten. Also schrieb ich sie mir dann eben selber *lach*. Natürlich nicht ganze Bücher, es waren die kleinen Schreibhefte, die wir damals in der Schule hatten. In der vierten Klasse hatte ich dann ein Erlebnis, durch das ich überhaupt erst auf die Idee kam, Schriftstellerin zu werden. Bis dahin träumte ich mich nämlich als Schauspielerin nach Hollywood und sah mich schon auf den großen Kinoleinwänden dieser Welt. Nun ja (räusper) was nicht ist, kann ja noch werden. Jedenfalls bekamen wir unseren Klassenaufsatz zurück und meine Deutschlehrerin war völlig begeistert von meiner Geschichte. Sie hat sie für alle Mitschüler kopiert und meinte, es wäre absolut außergewöhnlich und ich besäße Talent :-) Da war ich wie vom Donnerschlag gerührt. Mir wäre im Leben nicht in den Sinn gekommen, dass jemanden meine Schreiberei mögen könnte. Dadurch wurde meine Berufskarriere dann erweitert und ich wollte von nun an Schauspielerin und Autorin werden.

Lina:
Worüber ich mehr als froh bin ♥ Weißt du auch noch, wovon die ersten Geschichten in deine Schreibhäftchen handelten?

Petra:
Also meine ersten Schreibversuche waren Tiergeschichten, die meist von armen gequälten Hunden handelten, die dann aber von mutigen Kindern gerettet wurden ;-). Oder Pferdegeschichten. Der wilde schwarze Hengst, den nur von einem Mädchen gezähmt werden konnte und alle waren ganz neidisch darauf. Es ging dann aber schon bald mehr in die magische Richtung. Zauberwesen, Elfen und so etwas.

Lina:
Dann hast du also schon immer eine blühende Fantasie besessen :) Was ist dein Geheimtipp und was inspiriert dich heute, deine Geschichten weiter zu schreiben?

Petra:
Wenn ich eine Geschichte erst mal angefangen haben, brauche ich mich nicht motivieren weiterzuschreiben. Da ist es eher genau umgekehrt, dass ich mich bremsen muss, um auch den alltäglichen Aufgaben nachzugehen. Meine Geschichte zieht mich dann so sehr in ihren Bann, dass ich selbst unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Ich habe zwar einen Plot, lasse mich beim Schreiben aber viel von meinem Gefühl und vor allem meinen Figuren leiten. Natürlich habe ich auch meine Momente, wo ich mich erschöpft fühle und denke, puh, das war ein langer Tag, jetzt noch schreiben …? Aber dann sage ich mir immer, von nichts kommt nichts, also ran an die Arbeit. Zumal es jetzt auch kein reines Hobby mehr für mich ist wie früher. Dadurch ist meine Selbstdisziplin erheblich gewachsen.

Lina:
Das stimmt wohl, etwas als Hobby oder Beruf zu sehen macht manchmal schon echt einen unterschied. Und hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?

Petra:
Ich schreibe überwiegend vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind, und abends bzw. nachts. Orte sind dabei egal. Spielplätze, Turnhallen, Cafés, Schwimmbäder … Gerade wo die Kinder noch kleiner waren, musste ich da flexibel sein. Aber überwiegend schreibe ich bei uns am Wohnzimmertisch. Nur wenn es zum Ende eines Buchs zu geht oder eine hochemotional Szene ansteht, verkrümle ich mich doch in meine kleine Schreibecke unterm Dach, damit ich nicht so oft gestört werde.

Lina:
Hihiii... Das kann ich mir vorstellen. Wenn ich mal wieder in meinen Blogbeiträgen vertieft bin, verkrümel ich mich auch immer. Aber eher, weil ich dann eh nichts mitbekomme und damit wohl meinen Schatz verärgern würde, weil er dann mal voll ignoriert wird :D *kicher* Ich steck hier auch immer mit Seele & Herzblut drin ;) Wie ist das bei dir? Wie viel von dir selbst steckt bei dir in deinen Protagonisten?

Petra:
Ja, das ist wirklich eine sehr gute Frage, die mich selbst brennend interessiert *lach*. Wer meine Vampire Leroy und Aurelius kennt, wird jetzt wahrscheinlich wachsam die Augenbrauen hochziehen und sich fragen, ob er meine Einladung zu einem Essen noch annehmen möchte. Nein, meine Figuren sind reine Fantasie und orientieren sich auch an keinen Vorbildern. Sie sind frei erfunden und haben sich quasi selbst gemacht. Aber natürlich werden einige meiner eigenen Charaktereigenschaften mit reinspielen.
 
Lina:
Jetzt hast du dich aber gut aus der Affäre gezogen ;) Hmm... Mit welchem Protagonisten würdest du den Beziehungsstatus mit dir als schwierig bezeichnen? Und wieso? Ich will Details ;)

Petra:
Hmm … also schwierig war es mit Leryos Mutter, die ihren eigentlich Auftritt im Buch „Der Vampir Leroy de Montegarde“ hat, Frau Handke aus der Geisterclique und Durial von Angolath aus Stonehenge Tür der Götter. Das sind schon drei Charaktere, die es wirklich in sich haben und gegen alle meine persönlichen Wertvorstellungen verstoßen, die das Menschsein ausmachen.

Lina:
Wir wollen ja nicht zu viel verraten, also lass ich das mal durchgehen :) Gab es bei dir schon mal Schreibblockaden? Wie gehst du mit ihnen um?

Petra:
Mit Schreibblockaden hatte ich zum Glück noch nicht wirklich zu tun. Klar ist manchmal die Luft raus, weil man erschöpft ist, aber dass ich verzweifelt vor der Geschichte oder einem leeren Dokument saß und einfach nicht wusste, was ich schreiben sollte, hatte ich noch nie. Wenn sich die Verknüpfungen zwischen einzelnen Handlungssträngen schwierig gestalten, klappe ich den Laptop zu und mache etwas anderes. Ich vertraue einfach darauf, dass die Lösung schon kommen wird. Und sie kommt ;-) Meist dann, wenn man gar nicht mit rechnet. Was mir nicht schon für tolle Lösungen gekommen sind, während ich gerade die Waschmaschine beladen habe, man glaubt es kaum :-)

Lina:
Hihiiiii... Okay, jetzt geht eindeutig meine Fantasie mit mir durch :D Dabei passt lachen jetzt eigentlich überhaupt nicht, meine nächste Frage ist nämlich durchaus ernst gemeint ... Also ... Hast du schon mal überlegt, mit dem Schreiben auf zu hören?

Petra:
Nein. Das Schreiben ist ein Teil von mir selbst und ist neben meiner Familie das Wichtigste und Wertvollste für mich. Es begleitet mich schon mein ganzes Leben. Würde ich nicht mehr schreiben, wäre es so, als würde ich auch ein Stück von mir selbst aufgeben. Wobei es natürliche viele unterschiedliche Arten gibt. Zum einen schreibe ich Romane, die veröffentlicht werden, dann aber auch viele andere Dinge nur für mich. Tagebuch, Gedichte, Gedanken über Gott und die Welt. Das Schreiben hilft mir, viele Dinge klarer zu sehen.

Lina:
Tagebücher find ich ja super spannend. Wobei ich nie selbst eines geschrieben habe. Man merkt schon, dass das Schreiben wirklich zu dir gehört. Was liebst du besonders am schreiben und was hasst du daran vielleicht sogar?

Petra:
Das Schreiben beginnt mit einem Impuls, einer Idee, manchmal nur einem kurzen Gedankenblitz. Man setzt sich hin und beginnt, lässt sich treiben, taucht ein in eine Welt, die es bis dahin so noch nicht gab. Figuren, Schauplätze werden lebendig, eine Dynamik entsteht, die mich mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt und die ich oft selbst nicht einschätzen kann. Es ist wie Magie. In meinem Kopf entsteht dann ein richtiger Film, ich sehe die Bilder so deutlich vor mir, als sei ich gerade selbst mitten im Geschehen und genau das, versuche ich in meinen Geschichten einzufangen. Diese Magie in meine Bücher zu transportieren. Wenn das Buch dann in der ersten Fassung fertig ist und ich es selbst zum ersten Mal an einem Stück lese, sitze ich oft nur da und denke, wow, das soll ich geschrieben haben? Das ist ein ganz kostbarer Moment, wenn man begreift, dass aus einer Idee tatsächlich etwas Ganzes geworden ist, sich die Charakter der Figuren entwickelt haben und wie sich am Ende alles zusammengefügt hat. Dann durchflutet mich eine tiefe Dankbarkeit, für all die schönen und ergreifenden Augenblicke, die ich gemeinsam mit meinen Figuren erlebt habe. Ich könnte wohl gleich einen neuen Roman über meine Liebe zum Schreiben schreiben :-D, aber das würde hier dann doch etwas den Rahmen sprengen. Dafür lässt sich der zweite Teil der Frage umso schneller beantworten. Es gibts nichts, was ich am Schreiben hasse.

Lina:
Wow! Ich würd mal sagen, du bist wirklich durch & durch Autorin - mit Leib und Seele ♥ Wo wir hier gerade schon so emotional sind ... Welches war dein Emotionalstes Erlebnis beim Schreiben?

Petra:
Oh Himmel, das ist ja ein Frage, Lina. Meine Bücher sind von Anfang bis Ende ein emotionales Erlebnis :-D. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es ist wirklich verdammt schwer zu beantworten, da es wirklich zu viele ergreifende Momente gab. Also, an alle Leser, die meine Bücher schon kennen: Ich habe genauso gelitten, gelacht und geschwitzt wie ihr. Wenn ich mich jetzt wirklich festlegen muss, waren meine emotionalsten Momente aber, als ich die Enden von Sternenuntergang und Sternenaufgang geschrieben habe. Ehrlich, ich habe mir bei Sternenuntergang beim Schreiben die Augen ausgeheult. Und als ich bei Sternenaufgang das Wort „Ende“ schrieb, passierte wirklich etwas Magisches. So ein Gefühl hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehabt und lässt sich auch nicht mit Worten beschreiben. Ich saß da und starrte auf dieses Wort, erfüllt von einer tiefen Faszination, dass ich es tatsächlich geschafft hatte, diese ganze Geschichte aufzuschreiben. Es war als bliebe die Zeit stehen. Zeit, das war das Stichwort. Mein Blick ging zwar zur Uhr oben rechts an meinem Laptop, aber es dauerte, bis ich es endlich begriff. Ich hatte das letzte Wort meiner Blut um Mitternacht Saga tatsächlich um Mitternacht geschrieben! Da war ich dann völlig überwältigt und es ging nichts mehr. Das hatte mich emotional sehr bewegt.

Lina:
Nicht dein Ernst? Wirklich um Mitternacht? Faszinierend ... und äh ... irgendwie unheimlich ... Deine Bücher sind tatsächlich sehr emotional, dass kann ich voll und ganz bestätigen ♥ Aber Petra, wie kommt man eigentlich von Vampiren zu Göttern und dann zu Geistern? Und welche dieser Übernatürliche Art fasziniert dich selbst am meisten?

Petra:
Hihi, das hört sich ja echt schon ein wenig verrückt an. Vampire, Götter, Geister … die Frau hat einen Knall. Eine Leserin kreidete mir ja mal an, meine Fantasie gehe mit mir durch. Ich befürchte, das tut sie wirklich. Und ich kann dir darauf auch gar nicht so direkt eine Antwort geben, wie ich von eins zum anderen kam. Bei Stonehenge stand erst mal nur der magische Steinkreis und die Überlegung an, was ist das eigentlich? Oder wozu diente es einmal? Tja und dann machte es wie so oft bei mir „Zuckdiewupp“, Stonehenge ist eine Tür, die führt zum Himmel. Himmel = Götter! Alles klar. So kamen die Götter. Bei meinen Geistern war es so, dass ich dachte, hmm … was gab es denn so im Fantasy-Genre noch nicht unbedingt? Hier Vampirclans, da Hexenzirkel, dort Werwolfsrudel … gähn … ist doch immer dasselbe. Geister, da gab es doch lange nichts mehr. Meist taucht ja immer nur einer oder eine dieser Sorte auf, also wird es bei mir nicht um einen Geist gehen, sondern um eine ganze Clique. Perfekt, das spricht auch Jugendliche an. Die Geisterclique. Der Rest des Titels entwickelte sich dann erst. Am meisten faszinieren mich nach wie vor Vampire. Seitdem ich nun meine eigenen erschaffen habe, bin ich ihnen völlig verfallen :-D … Leroy!!! Ich würde auch Julien kreischen, aber da habe ich Angst, dass mir Claire das nachher noch übel nimmt.

Lina:
*kicher* Und verrätst du uns schon etwas, über deine weiteren Schreibprojekte? Also, abgesehen davon, dass natürlich Stonehenge - Tür der Götter noch zwei Geschwister erwartet ;)

Petra:
Also bei mir steht so einiges in der Warteschleife und wenn ich ehrlich bin, weiß ich noch gar nicht so recht, wie es bei mir weitergehen wird. Aber eines ist klar, es wird spannend und mysteriös, egal für welches Projekt ich mich entscheiden werde.

Lina:
Wooohhhooooo... Ich bin gespannt :D Was meinst du eigentlich, hebt deine Geschichten von anderen ab und macht sie so einzigartig? Was sie ja nun wirklich auch sind ♥

Petra:
Meine Geschichten heben sich deswegen von der Masse ab, weil sie auf einer ganz besonderen Weise sehr ernste Themen ansprechen. Da ist auf der einen Seite das völlig normale Leben und auf der anderen das fantastische, was die Gesetze der Realität außer Kraft setzt. Eine Frau aus einer deutschen Kleinstadt trifft auf einen Vampir, ein Mädchen am gesellschaftlichen Rand auf einen Geist, der ihr eine Geschichte erzählt, die das Herz erzittern lässt. Meine Bücher sind keine einfache Unterhaltungsliteratur (auch wenn sie zuweilen sehr erheiternd sind) sie sind tiefgründig und sehr emotional. Nicht selten bekomme ich von Lesern zu hören, Petra, dein Buch hat mich einfach nicht mehr losgelassen, selbst jetzt wo es vorbei ist, denke ich noch daran. Und bei meinen Büchern weiß der Leser nie wirklich, was ihn erwarten wird, was mir leider auch schon die ein oder andere schlechte Rezension eingebracht hat. Aber das gehört dazu, gerade wenn man sich nicht innerhalb eines Klischees bewegt und daraus ausbricht.

Lina:
Besser hätte ich das auch nicht ausdrücken können ♥ Siehe meine Rezi - Da fehlen einem die Worte ;) Inwiefern hat sich dein Leben verändert, seit dem du Autorin bist?

Petra:
Es hat sich in sofern verändert, dass ich jetzt tatsächlich viel mehr Zeit zum Schreiben einplane und ich auch wirklich versuche, jeden Tag an meinem aktuellen Buchprojekt zu arbeiten.

Lina:
Jaaaaaa, sehr gut. Immerhin wollen wir Nachschub ;) Wie würdest du dich selbst ganz privat in einem Satz beschreiben?

Petra:
Verstehe, wie in einer Kontaktanzeige ;-) Weltergründende, kinderliebe, alles hinterfragende und sehr freundliche 1,63 m große Sie, ist auf der Suche nach den Lösungen der großen Menschheitsfragen.

Lina:
Hahahaaaaa... Petra :D *Lachanfall* Ich glaube diese Frage hat noch niemand so verrückt beantwortet ;) Was war überhaupt das verrückteste, dass du bisher erlebt hast?

Petra:
Oh Gott, oh Gott :-) Zu den verrücktesten Dingen zählt wohl, als ich damals gemeinsam mit meinen Freunden gegen den Castor auf den Zugschienen mit Gitarre und Transparent demonstrierte und wir den ganzen Zugverkehr lahmlegten. Damit schafften wir es sogar auf die Titelseite der Zeitung.

Lina:
Ach stimmt :D das hattest du mal erzählt :) Öhm ... So langsam gehen mir die Fragen aus ... Was kannst du überhaupt nicht leiden?

Petra:
Ungerechtigkeit, Gewalt, Intoleranz, Respektlosigkeit.

Lina:
Und die 3 wichtigsten Dinge in deinem Leben? Moment, sags nicht ... Ich kanns mir denken :D

Petra:
Meinst du? Meine Familie, das Schreiben, Stifte und Papier *zwinker*

Lina:
Ha! Wusste ich doch :D Welches Buch liest du gerade? Und welches ist dein Lieblingsbuch? Her mit den Tipps ;)

Petra:
Zur Zeit lese ich den ersten Teil von „Das Lied von Eis und Feuer“. Lieblingsbuch …wenn ich mein eigenes nennen darf, wäre es „Sternenuntergang“. Ansonsten „Hexenstunde“ von Anne Rice.

Lina:
Wenn Das Lied von Eis und Feuer nicht soo eine mega lange Reihe wäre, würd ich die ja eventuell auch noch anfangen ... Was treibst du so in deiner Freizeit?

Petra:
Freizeit? Was ist das? Nein, also wenn ich mal nicht schreibe, mich um Haushalt, Kinder oder sonst etwas kümmern muss, gehe ich gerne raus in die Natur, lese und male sehr gerne.

Lina:
Nun nochmal zum Showdown, mir gehen wirklich die Fragen aus ... Ich hätte gerne noch 5 Fakten über dich :)

Petra:
Fakt 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar
Fakt 2: Es gibt nichts, was es nicht gibt
Fakt 3: In unseren Kindern liegt die Zukunft der Welt. (Also seid gut zu ihnen!)
Fakt 4: Gedanken sind frei
Fakt 5: Das Eigentliche ist unsichtbar

Lina:
Hihiiiiiihiiii... Versuchst du etwa abzulenken? Ich wollte doch Fakten ÜBER DICH ;)

Petra:
*lach* Bei mir dreht sich immer alles um die Welt :D Scheint schon chronisch zu sein :D 5 Fakten über mich, das könnte dauern ... :D Hahaaa

(20 Minuten später) *kicher*

Fertig :D
Fakt 1: Ich bin kein Morgenmuffel
Fakt 2: Manchmal bin ich etwas verrückt
Fakt 3: Ich bin ein Fantasiebündel
Fakt 4: Ich hasse backen
Fakt 5: Ich liebe Vampire

Lina:
Hihiii... Sehr gut ;) Möchtest du meinen Lesern zum Schluss noch etwas sagen?

Petra:
Vielen Dank an alle Leser, die sich hier für Linas Autorenmonat interessieren und die sich die Zeit genommen haben, das Interview zu lesen. Auch möchte ich all meinen Lesern für ihre Unterstützung danken, die mich bzw. meine Bücher bereits kennen. Eure Rückmeldungen bedeuten mir unglaublich viel und geben mir immer wieder neuen Mut, wenn einem dann doch die Selbstzweifel überkommen. Durch euch ist ein großer Traum von mir in Erfüllung gegangen. DANKE ♥ ♥ ♥





Das Gewinnspiel


Sammelt die ersten möglichen Lose
  
Was hat euch an diesem Interview am besten gefallen? Was fandet ihr am interessantesten? Oder auf welche Infos könntet ihr sogar verzichtet?
   
Ein zweites Los bekommt, wer diesen Beitrag öffentlich teilt und dies per Link mit im Kommentar nachweist :) Dieses System zählt für jeden Beitrag im AutorenMonat. Genauere Infos über das Losverfahren sowie die allgemeinen Teilnahmebedingungen findet ihr *HIER*


Im nächsten Beitrag werde ich euch ein wirklich richtig tolles Buch vorstellen ;) Nämlich Petras Geisterclique ♥ Quasi als Einführung zu den darauf folgenden Beiträgen, die dann doch einiges mehr in die tiefe gehen und vorallem echt interessant sind, wie ich finde ♥ Ich freu mich schon drauf ... Ihr auch? Würde mich freuen, wenn ihr dann auch wieder mit dabei seid ♥ Bis dahin ... *winke winke* Eure Lina




Kommentare:

  1. Morgen :-) Also ich finde die 5 Fakten ja mal mega cool über Petra und welches Buch sie selbst gerade ließt!! :-)
    Ansonsten finde ich gibt es für mich keine bestimmten Fakten bei solch einem Interview die man haben sollte- ich lasse mich da immer gerne überraschen :-)
    LG Jenny
    P:S: Gerne mein Glück hier für die Printausgabe versuche :-)
    jspatchouly@gmail.com

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  2. Hallo,

    ich finde die 5 , Akten über Petra cool, so erfährt man 5 Dinge kurz und knapp super :)

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  3. Huhu,
    uhha sie ist kein Morgenmuffel pfuiii,
    geht ja gar nicht so was,
    wie macht man das ???
    Uhhhaa ganz verwirrt jetzt
    Liebe Grüße
    Ute

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  4. Huhu Lina,
    vielen Dank mal wieder für die Vorstellung einer mir bislang unbekannten Autorin. :-)
    Besonders gefallen hat mir in diesem Interview das Beziehungsverhältnis zu Leryos Mutter, zu Frau Handke und Durial gefallen. Alle drei verstoßen gegen Petras Wertvorstellungen und doch sind sie ein wichtiger Bestandteil ihrer Bücher. :-)

    LG
    Jens

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  5. Hallo,

    besonders gefallen hat mir das das Interview so ausführlich war und erst mal keine Fragen offen geblieben sind. Die 5 Fakten fand ich auch sehr interessant... sollte man in jedes Interview einfügen. :)

    LG
    SaBine

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  6. Ein tolles und interessantes Interview. Der Part welche Bücher Petra liest fand ich interessant. Die Fakten waren auch eine tolle Idee

    LG Pitti kö

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  7. Hallo Lina,
    ich fand es richtig interessant, dass Petra "Blut um Mitternacht" genau um Mitternacht beendet hat. Da bekommt man gleich Gänsehaut.
    Liebe Grüße,
    Yvonne :-)

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  8. Hallo,

    interesasantes Interview :)
    Ich finde es toll, dass Petra mit Herz und Seele & so emotional beim schreiben ist.

    Lg Bonnie

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  9. Hallo und vielen Dank für dieses interessante Interview mit der sympathischen Autorin. Am besten hat mir an dem Interview die Antwort der Autorin zu der Frage gefallen, wie sie zum Schreiben gekommen ist. Ich fand das Interview absolut klasse und hätte auf nichts verzichten wollen!

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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