8. Juni 2016

3# Ella & der Geisterjunge "AM - Petra Teske"






Hallöchen *winke winke*

Und Herzlich Willkommen zum 3# Beitrag im AutorenMonat Juni 2016 mit Petra Teske inkl. tollem Gewinnspiel ♥ Heute möchte ich euch gerne zwei der Hauptcharaktere aus "Die Geisterclique von St. Josephine" vorstellen. Da wäre einmal das Mädchen aus dem Diesseits - Ella, und zum anderen der Geisterjunge aus dem Jenseits ♥ Ich wünsche euch viel Spaß  :) ♥





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Ella Karlsen

Die Hauptfigur aus dem Diesseits ist Ella Karlsen, ein sensibles, sechzehnjähriges Mädchen, die von einem ausgelassenen Teenagerleben weit entfernt ist. Sie hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und auch in der Schule hat Ella es nicht leicht. Immer wieder ist sie den Mobbereien ihrer Mitschüler ausgesetzt, die über ihr Aussehen und ihren sozialen Stand herziehen. Ella und ihre Mutter leben von Hartz IV, ein Umstand, der für weitere Herausforderungen sorgt. Dennoch verliert Ella nicht den Mut und versucht sich ihre Träume auf ein besseres Leben zu bewahren. Aber Ella kann es euch am besten selbst erklären, wie sie es schafft, mit all ihren Sorgen zurechtzukommen...

»Ich habe meine Fantasie und den Glauben an das Gute. Daran halte ich mich fest. Das Leben kann einfach nicht nur schlecht sein. Ich bin oft verzweifelt, weiß nicht mehr weiter und dann denke ich, wieso tust du dir das alles eigentlich noch an, Ella? Aber dann ist da etwas in mir, dass nicht aufgeben will. Es bringt mich immer wieder auf die Beine, lässt mich weitermachen und zeigt mir die schöne Seite der Welt. Dann gehe ich raus, setze mich mit einem Buch in die Sonne, spaziere durch den Regen oder schaue mir die Natur an. Dabei träume ich mich in ein anderes Leben. Das gibt mir neue Kraft. Dort, wo ich wohne, teilen viele Kinder mit mir dasselbe Schicksal. Ich bin damit nicht allein und so manche hat es noch schlimmer als mich getroffen. Sieh dich an, was du alles hast durchmachen müssen.«

»Das waren ganz andere Zeiten und kannst du nicht miteinander vergleichen.«

»Du hast recht. Man sollte mit dem Schicksal auch keine Vergleiche anstellen. Eher daraus lernen, um es besser zu machen - sofern man es kann. Manches ist uns vielleicht tatsächlich vorherbestimmt. Wenn ich das alles nicht erlebt hätte, wäre ich jetzt nicht der Mensch, der ich heute bin. Durch meine eigenen Erfahrungen ist mir vieles klar geworden, worauf es wirklich im Leben ankommt. Meine Mitschüler, die mich immer ärgern, tun mir nur Leid. Sie haben nichts begriffen, rennen mit ihrer selbstgefälligen Art durchs Leben und denken Wunder wer sie sind. Das Wesentliche zieht an ihnen vorbei. Sie haben überhaupt keine Ahnung, wie gut es sich anfühlt, jemandem zu helfen oder zu unterstützen, für sich selbst im Herzen das Gefühl zu spüren, etwas Gutes getan zu haben. Das sind die wirklich wertvollen Dinge im Leben.«


Ella steht symbolisch für die Jugendlichen, die sich am Rande unserer heutigen Gesellschaft befinden, den sogenannten „sozialen Brennpunkten“ und für all die, die mit Ausgrenzung, Mobbing und Vernachlässigung im Elternhaus zu tun haben.





Der Geisterjunge

Dem gegenüber steht die zweite Hauptfigur des Buches. Wir nennen ihn heute den „Geisterjungen“, ich will euch ja nicht die Spannung nehmen und zu viel verraten. Er wird 1929 geboren und wächst zur Zeit des Zweiten Weltkrieges auf. Die ersten Jahre seiner Kindheit waren noch von Freude, Glück und Unbeschwertheit geprägt..


»Besonders schön war es immer im Sommer, wenn mein Vater den langen Gartentisch aufbaute und wir in unserem Garten unter der großen Eiche saßen. Wir Kinder spielten auf der Wiese Fangen, Verstecken oder erlebten die wildesten Abenteuer, während unsere Eltern sich ausgelassen unterhielten und mit ihrer Fröhlichkeit den einen oder anderen Nachbarn anlockten. Es kam nicht selten vor, dass daraus ein richtiges Fest entstand. Die Musikinstrumente wurden herausgeholt, es wurde gelacht, getrunken und getanzt. Über den Feldern ging die Sonne unter und am Lagerfeuer erzählten wir Kinder uns Geschichten. Es war eine wundervolle Zeit. So unbeschwert, wir waren einfach nur glücklich und frei. Doch auf leisen Sohlen schlich das Grauen unaufhaltsam an uns heran. Im Frühling 1935 machte es sich zum ersten Mal richtig bemerkbar.«

Und damit verändert sich das Leben unseres „Geisterjungen“ grundlegend. Im Laufe der nächsten Jahre muss er lernen, sich in einer Gesellschaft zurechtzufinden, die von Unterdrückung, Intoleranz und Hass geprägt ist. Er bewegt sich in einer Welt des Krieges, einem unbarmherzigen Nazi-Regime, und der Hitlerjungend.

»Mein Hass auf den Führer stieg ins Grenzenlose, dennoch durfte ich diesem Gefühl nicht nachgeben, sonst wäre ich aus der erdrückenden Unerträglichkeit nicht mehr rausgekommen. Hitler dirigierte unser ganzes Leben, war jede Sekunde präsent. Fahnen, Bilder, der Gruß, seine Lehren, einfach alles von ihm bestimmte unseren Alltag. Zudem wurden wir Kinder im Jungvolk nun auch verstärkt auf unseren zukünftigen Kriegsdienst vorbereitet. Vorleseabende und ausgelassene Zeltlager gehörten so gut wie der Vergangenheit an. Jetzt ging es nur noch um Drill. Mit elf hielt ich mein erstes Gewehr in der Hand und sah, wozu eine Panzerfaust in der Lage war.«

Aber er gibt nicht auf und versucht gegen die Unterdrückung anzukämpfen, die um ihn herum geschieht. Dadurch, dass sein bester Freund ein Jude ist, schlägt auch ihm immer wieder der Hass der Menschen entgegen.




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Das Gewinnspiel zum AutorenMonat :)


Beantworte folgende Frage um weitere Lose für diese Preise zu sammeln 

Wie würdest du reagieren, wenn du auf einen Geist treffen würdest?

Ein zweites Los bekommst du, wenn du diesen Beitrag öffentlich teilst. Nachweisen musst du dies nur per Link in deinem Kommentar :) Dies zählt für jeden Beitrag im AutorenMonat. Genauere Infos über das Losverfahren sowie die allgemeinen Teilnahmebedingungen sind *hier* im unteren Abschnitt zu finden :) 
  

  Am Freitag unternehmen wir dann eine Führung durch St. Josephine. Da freue ich mich schon ganz besonders drauf, denn es ist einer meiner Lieblingsbeiträge in diesem AutorenMonat :) ♥ Es wird wirklich spannend, dass kann ich euch versprechen :) Ich würde mich freuen, wenn ihr dann auch wieder mit dabei seid :) ♥
Bis dahin ... *winke winke* Eure Lina





Kommentare:

  1. Morgen :-) Und erneut mein Glück für die Taschenbuch Ausgabe versuche! :-)
    Wie ich im ernst regieren würde keine Ahnung-kommt auch drauf an wie gruselig der Geist und die Situation ist. Wäre es wie bei Casper, fände ich es mega niedlich und hätte sicher keine Angst :-)
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com
    *und geteilt ist auch wieder*

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  2. Huhuhu,
    ich bin der ungläubige Thomas hier, ALso ich würde erst überlegen , ob mir wer was ins Getränk getan hat oder ob ich Träume.
    Wen man mich Überzeugt hat,dann würde ich mal schauen was da vor mir ist. Und die Geschichte erfahren wollen.
    Liebe Grüße
    Ute

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  3. Es kommt darauf an... ;-)

    Ein Poltergeist oder ein Geist á la Casper?? Ich denke, ich würde im ersten Moment erst einmal flüchten, weil sich mir Geister bislang meist als böse und hinterhältig präsentiert haben.

    Aber wer weiß, was noch kommt... :-)

    LG
    Jens

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  4. Hallo,

    ich würde mich wohl erst mal erschrecken und versuchen zu flüchten. :)

    LG
    SaBine

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  5. Ich glaube ich würde mich schon sehr erschrecken und mich fragen, ob ich Halluzinationen habe. Ansonsten wäre ein lieber Geist irgendwie toll

    LG Pitti Kö

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  6. Hallo Lina,
    ich habe keine Ahnung. Es kommt wahrscheinlich drauf an, auf welche Art und Weise ein Geist in Erscheinung treten würde. Ob plötzlich, sodass ich direkt einen Herzinfarkt bekommen würden oder ruhig und weiter entfernt, sodass ich erstmal überlegen würde, ist das ein Geist oder nicht.
    Liebe Grüße,
    Yvonne :-)

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  7. Hmmm ... gute Frage. Ich würde wahrscheinlich erstmal erschrecken und hoffen, dass er mir nichts böses möchte. und dann einfach shen was passiert.

    Lg Bonnie

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  8. Hallo und vielen Dank auch für diesen schönen Beitrag zum Autorenmonat! Ich glaube zwar nicht an Geister, aber sollte ich tatsächlich einem Geist begegnen, wäre ich erst einmal sehr erschrocken und vorsichtig. Ich versuchen, die Situation einzuschätzen, insbesondere, ob ich von dem Geist irgendetwas befürchten muss.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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