2. September 2017

[BuchEmpfehlung] Entfesselter Tod von Marcus Johanus



Autor : Marcus Johanus
Titel : Entfesselter Tod
Genre : Thriller
Seitenanzahl : 379

Taschenbuch : 9,99 € *Amazon*
Ebook :  2,99 € (aktuell 0,99€)  *Amazon*








Kurzbeschreibung

»Ihr seid wie Ratten in einem Labyrinth. Nur dass es am Ende keine Belohnung gibt, sondern den Tod.« Berlin schaut einer jungen Prostituierten bei ihrem Todeskampf zu. Das Video ihres Mordes verbreitet sich wie ein Virus. Mit Zwangsjacke und Ketten gefesselt ertrinkt sie in einem Wasserbecken. Jemand will dem ehemaligen Entfesselungskünstler Christopher Vanick den Mord anhängen. Auf der Flucht vor der Polizei muss er den Killer stoppen und seine Unschuld beweisen. Und der Mörder kündigt an, weitere Menschen zu töten. Trickreich, gerissen und auf der Flucht: Christopher Vanick im Wettlauf gegen die Zeit.





Meine Meinung

Aufmerksam auf das Buch wurde ich auf Facebook durch einen geteilten Beitrag einer Freundin, in dem der Autor auf der Suche nach ein paar Blogger war, um sein neues Werk zu besprechen. Da ich die Kurzbeschreibung ganz interessant fand und auch mal wieder Lust auf einen Thriller hatte, beschloss ich kurzerhand mich einfach mal zu Bewerben - und hatte sogar Glück :) So kam ich also zu meinem ersten Thriller von Marcus Johanus - und weiß, dass es ganz sicher nicht der letzte gewesen sein wird ;)

Die ersten Seiten der Story ziehen einen gleich schon mitten in ein grausames Geschehen, was zwar erst einmal für den Leser zusammenhanglos ist, jedoch ein gerissener Schachtzug des Autors, da dadurch sofort die Neugier geweckt und die Spannung aufgebaut wird. Ein paar Seiten weiter beginnt dann quasi schon der Wettlauf gegen die Zeit. Und das nicht nur in der Geschichte, sondern irgendwie auch für mich :D Man weiß ja allein schon durch die Kurzbeschreibung ganz genau, dass Christopher nicht der Schuldige ist und Thriller haben nun mal die Angewohnheit, den Leser miträtseln zu lassen, wer es denn nun ist. Tja, was soll ich sagen... Marcus hat mich diesbezüglich zum teil ganz schön gegen die Wand rennen lassen. Was selbstverständlich als Kompliment gemeint ist ;) 

Sehr gut gefiel mir die Komponente mit der Bühnenmagie. Mal ganz ehrlich, wer mag keine Zaubertricks ;) Es gab zwar auch ein oder zwei Momente wo ich dachte - na das haste dir ja jetzt einfach gemacht, mit unvorhergesehenen Tricks solche Wendungen hervorzurufen - doch, genau dass macht ja "Magie" in solchen Fällen auch irgendwie aus. Ich fand die Kombi aus Thriller und (Bühnen)Magier auf jeden Fall super. Es sorgte für viel Spannung und man wusste dadurch nie, was nun als nächstes passiert. Und das ganze in einem rasanten Tempo, welches sich auch noch super flüssig lesen lies. Von mir Daumen hoch.

Zu den Charakteren, habe ich keine so super emotionale Bindung aufgebaut, aber dennoch sind sie alle authentisch und könnten Menschen mitten aus dem Leben sein... jeder hat so seine Macken und eigene Charakterzüge. Ob arrogant, impulsiv, herablassend, launisch oder was auch immer. Man kann quasi Anhand der Ausdrucksweise und Emotion sagen, welcher Charakter gerade am Zuge ist (natürlich erst, nachdem man Sie etwas kennengelernt hat).

Es gab für mich aber trotz der vielen positiven Punkte auch zwei Dinge, die mich störten. Ich möchte diese jetzt nicht so genau benennen, das würde einfach zu extrem spoilern... und außerdem würde euch das direkt mit der Nase darauf stoßen, weil ihr dann sicher genau darauf achten würdet ;) Eines davon war relativ zu Beginn und das andere bei der Auflösung. Ersteres ging mir eindeutig zu schnell und es wurde recht flott auch kein Wort mehr drüber verloren. Letzteres ist ... hmm ... wie soll ich das beschreiben?! Zu sehr aus dem nichts gegriffen. Ich hätte da für etwas bestimmtes gerne früher mal einen kleinen Nebensatz gehabt, der das ganze mehr fassbar macht. Das muss sich für euch jetzt kurios lesen, aber verschweigen will ich es eben auch nicht, auch wenn ich es nicht wirklich nennen "darf" :D    

Bis auf diese eben zwei "genannten" kleinen Dinge, hatte ich aber ganz viel Spaß beim Lesen Selbst beim Nachwort ;) Ja - so was lese ich auch :D Ich weiß, dass es viele überspringen und gar nicht erst beachten... doch ich lese es immer Sympathisch erzählt der Autor darin, was ihn zu diesem Thriller bewogen hat, was ihn selbst an Bühnenmagie fasziniert und teilt ein Stück seiner Begeisterung mit dem Leser - sehr charmant :) Ich mag solche Einblicke :) Es macht das große Wort SCHRIFTSTELLER einfach menschlich :) Hihiii :)

Von mir gibt es 4,5/5 Schmetterlinge

1 Kommentar:

  1. haha... sehr, sehr gut zusammengefasst. Habe das Buch am Wochenende auch zu Ende gelesen und fand die rasante Handlung total fesselnd. Auch die kleinen Showtricks zwischendurch sind witzig und lockern die Story auf.
    Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch.

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